2005 - 2008

Zwischen 2005 und 2008 befand sich Reinhard Stammer in einer Phase des künstlerischen Wandels, in der Neugier oft wichtiger war als Gewissheit. Anstatt vorgegebenen Wegen zu folgen, vertraute er zunehmend auf Intuition und Zufall und ließ den Arbeitsprozess selbst zur Orientierung werden. Die Gemälde dieser Jahre spiegeln die Suche nach neuen Ausdrucksformen und eine wachsende Freiheit gegenüber konventionellen Erwartungen wider. Viele jener Ideen, die später zu charakteristischen Merkmalen seines Werks werden sollten, tauchen hier erstmals auf – manchmal nur als Andeutung, manchmal bereits mit bemerkenswerter Klarheit.