Gedichte V

Morgenrot

2010

 

Die Nacht trug deine traurig-kühle Schwere
ganz sorglos leicht ins frühe Morgenrot.
Sie übergab dich an den Tag. Du warst schon tot –
als wenn es anders nie gewesen wäre.

Spinnenfrau

2009

 

Mit Deinen
langen,
schlanken Beinen

hast Du mich
fest umschlungen.

Wir mussten uns
vereinen.

So bin ich
in Dich
eingedrungen.


Dein feuchter Duft
hat mich betört,

als Du mich
unter Vielen
auserwähltest.

Von Deinem
wilden Spiel

war ich verstört,

weil Du mich
gleich
mit einem Messer
quältest.


Ins Ohr
hast Du mir
leis gesprochen,

dass Dein Schoß
nur heute
fruchtbar sei.

Als ich ihn
füllte,

hast Du
zugestochen.

Und ende nun
in Dir,

mit meinem
Todesschrei.

Theodora M. gewidmet

2010

 

Ein leichter Tod

schloss sanft
die müden Augen.

Ganz schwerelos
verließ sie
diese Welt.

Lang hat sie sich
ihm in den Weg gestellt,

als würd sie
noch zum
Weiterleben taugen.


Doch als
die Einsicht kam:

Es ist vollbracht!

Hat sie sich
ihrem Schicksal
hingegeben.

In Würde,

aufgebraucht
in diesem Leben,

ging sie,

als hätt es ihr
nichts ausgemacht.


Ich wollte
eine letzte Strophe
schreiben,

um Dich
mit hehren Worten
noch zu ehren.

Doch Deine Größe

könnten sie
nicht mehren.

So wirst Du

wortlos

ewig bei mir
bleiben.

Träume

2009

 

Ich gehe verloren

in dieser kalten Stadt,

in der Neon

das Grün der Bäume ersetzt;

in der man den Himmel
verkabelt hat,

in dem sich
auch noch
der letzte Vogel
verletzt.


Ich habe
zu sprechen
verlernt,

da es niemanden gibt,
der noch hört.

Sich jeder
weiter
vom anderen entfernt –

selbst nächste Nähe
wird langsam
zerstört.


Ich kann
kaum noch sehen.

Die Sonne
wird von Gasen
verschlungen,

die durch
Betonschluchten
wehen,

in die
lang schon
kein Licht
mehr gedrungen.


Ich kann
kaum noch fühlen.

Die Sinne,

von quälenden Reizen
verdorrt.

In meinem
einsamen Herzen
wühlen

Gedanken

wie an dem
finstersten Ort.


Auch das Hören

ist mir schon
vergangen.

Vom Lärm
allüberall

fühl ich mich
taub.

Es gab
eine Zeit,

als Vögel
noch sangen

und in ihren Bäumen
grünte
das Laub.


Ich leg mich
nun schlafen,

um träumend
der Welt
zu entfliehen.

Im Traumboot

verlass ich
den Hafen,

um mit den Wolken
ins Licht
zu ziehen.


Wach auf
dann am Morgen,

die bunte Wiese
von Flieder
gesäumt.

Kann sehen
und fühlen,

bin bar
jeder Sorgen,

denn einmal mehr

hab ich
sehr schlecht
geträumt….

Einige unbedeutende Vierzeiler

Mumbai, 2008

 

1.

Man sagt,
der Mensch sei frei
in seinem Tun und Wollen,

dass er bestimmt,
was aus ihm wird.

Jedoch,
am Horizont
hör ich
den Donner grollen

und glaub,
dass man
sich irrt.

2.

Ein Ziel
hab ich heut

klar mir definiert

und werd’s
ganz sicher
auch erreichen.

Doch etwas
Unvorhergesehenes

ist dann passiert

und konnt
dem Schicksal
nicht mehr
weichen.

3.

Der Wind

sich in den Ästen
fängt.

Ein Blatt
fällt so
zu Boden
runter.

Ein andres
noch am Zweiglein
hängt,

tanzt mit dem Wind –

wird immer
bunter.

4.

Ich weiß,

Du bist allein.

Würd gerne
bei Dir sein.

Die Zeit
wird lang
so ohne Dich –

Du bist für mich
viel mehr,

als ich
für mich.

5.

Das Herz
wurd mir

aus meiner Brust
gerissen.

Dort hat
ein Lichtlein
einst gebrannt.

Ich werd es
sehr vermissen,

weil ich’s
ganz lustig
fand.

6.

Ein grauer Tag,

der Regen fällt

und trommelt
auf die Dächer.

Ein lauter Schrei,

der durch
die Gassen
gellt,

wird aber
immer
schwächer.

7.

Wir trafen uns

am Ende
dieser Welt,

wo alles
steil nach unten
fällt.

Den letzten Schritt,

den wir noch
taten,

wird keine
Menschenseele

je erraten …

8.

Worte

Ich hätt
so gern

die Welt
beglückt,

mit Worten
warm
wie Sonnenschein.

Das Gewicht
der Welt

hat mich
erdrückt

und fand
dann nur noch

Worte
kalt
wie Stein.

9.

Ganz leise

schließt sich
diese Tür

und fällt
ins Schloss

gleich hinter mir.

So betret ich

einen neuen Raum

und gleite so

von Traum
zu Traum.

Wach auf, Liebste!

22.05.2009

 

Wach auf, mein Schatz,
nun wach doch bitte auf!
Die Zeit vergeht, Du schläfst so lange schon.
Auf Frühlingswiesen blüht der rote Mohn;
ein nächstes Jahr nimmt wieder seinen Lauf.

Ich sehne mich nach Dir tagein, tagaus
und halte Deine zarte, kalte Hand.
Der weiße Schnee bedeckt das weite Land,
doch bald schon gehen wir zu zweit hinaus.

Ich nehme Dich in meinen starken Arm,
zerbrechlich, federleicht, ich halt Dich warm
und tanz mit Dir im fahlen Mondenschein.

Du schwebst dahin, mit mir, ich spür Dich kaum.
Du bist das zarte Blatt und ich der Baum –
doch schwebst hinab – bin für immer nun allein.

Winterhaiku

2010

 

Das Dunkel der Nacht
hat der Schnee mit Weiß erhellt,
der vom Himmel fällt.

Einsam im Wald

Mallorca, 2007

 

Ich sitze schweigend hier im Wald.

Der Regen rauscht,

der Donner kracht.

In meinem Herzen
ist es kalt.

Halt einsam hier
schon lange Wacht,

am frühen Morgen
und im Sonnenlicht,

am späten Abend

und wenn die Nacht
anbricht.


Mein Fleisch
ist längst schon
abgefallen,

die Augen
von den Krähen
ausgepickt.

Das Buschwerk
hält mich fest
mit Krallen,

so bin ich
noch nicht
eingeknickt.


Das Messer
ist noch gut
erhalten.

Am Boden
liegt’s –

es steckte einst
in meinem Rücken.

Es konnt sich
nicht mehr halten

und ich mich
nicht mehr
bücken.


Wer war’s,

der mich
so meuchlings
niederstreckte?

Wen interessiert’s –

ist auch egal.

War niemand da,

als ich
verreckte.

Der Mond
am Himmel,

bleich und fahl,

er drehte
oft schon
seine Runden.

Er küsste damals
meine Wunden.


Ich bleib noch hier

für lange Zeiten

und werd
zu Staub
zerfallen.

Irgendwann

dann mit dem Wind

nach Hause
reiten.

WER

Mai 1990

 

Ich bin –

dachte ich.

Existenz erscheint mir jedoch

recht undenkbar –

dachte ich.

Denkbar ist

das Nichtsein,

die Nichtexistenz.


Jedoch impliziert

der Gedanke an sich

und der Gedanke

Nichtexistenz

Existenz.


Und diese Gedanken

habe ich gedacht.

Und da ich dachte,

dass ich bin,

existiere ich.


Und Existenz

impliziert

Nichtexistenz.

Vielleicht ist

Existenz

Nichtexistenz.


Und ich bin

und bin doch nicht.

Vielleicht

bin ich

gar nicht ich.


Und wenn

ich nicht ich bin,

habe ich

das alles

gar nicht gedacht

und geschrieben.


WER

dann?

Wer liest

gerade jetzt…?

Leben

Juli 1990

 

Werden und Vergehen.

Liebe und Hass.

Krieg und Frieden.

Leben und Tod.

Irrsinn,

Wahn

und Leidenschaften.

Schwermut

schnürt mein Herz.

Es war so.

Es ist so.

Es wird so sein.


Doch wäre dem

nicht so,

es gäbe nichts,

was sich

erfühlen,

erdenken,

erhoffen

und erkennen

ließe.


Kein Werden

und Vergehen.

Keine Liebe

und kein Hass.

Kein Krieg

und kein Frieden.

Kein Leben

und kein Tod.

Kein Irrsinn,

kein Wahn

und keine Leidenschaften.


Leichtigkeit

befreit mein Herz.

Denn nichts war,

nichts ist

und nichts

wird jemals sein.

Alter Mann

2009

 

Als ich heut Morgen in den Spiegel schaute,
war der, der sonst mir in mein Antlitz strahlte,
ein anderer, der unverhohlen prahlte,
dass er wohl niemals, so wie ich, ergraute.

Der Schock fuhr gleich in meine müden Knochen
und ich glaubte einer Täuschung zu verfallen,
denn hörte seine Worte widerhallen,
als würden diese von mir selbst gesprochen.

Dem war nicht so, ich kann es euch versichern.
Er glotzte nur – frech fing er an zu kichern:
„Du alter Mann, brauchst dich nicht schön zu machen –

du gehst, und meine Zeit ist nun gekommen!“
Ich sah ihn an und fühlte mich beklommen.
Dann fing er markerschütternd an zu lachen …

Armer Dichter

 

2009

 

Es hauste einst ein grausam Ungeheuer
ganz tief in des Hauses dunklem Keller.
Die Mieter sterben heute wieder schneller.
Man sagt, es lebt noch immer im Gemäuer.

Auch ich zog ein hier in das Souterrain,
nicht ahnend, welch ein Ungemach mir droht.


Ich litt vom ersten Tag an Atemnot
und spürte gleich: Dies ist nicht mein Terrain.

In Ruhe wollte ich Gedichte schreiben,
den ganzen Tag an meinem Schreibtisch bleiben,
doch Schwermut nahm sich meiner Seele an;

Im Wein ertrank mein sonniges Gemüt,
bis heut auch meine Lebenslust verglüht
und ich den Bleistift nicht mehr halten kann.

.

Ein neuer Tag

2010

 

ein neuer Tag beginnt:
flirrend, konturlos, schemenhaft
die Dinge des Alltags,

in dem sie keinen Platz
mehr finden
und sich beginnen,
ineinander aufzulösen,

gebadet im Licht einer Sonne.

dein Schatten, der
Erinnerung wird
und am Horizont verweht,
wie die Wolken,
in denen sich Gesichter
zeigen.

Sie lächeln
nur kurz in der Hitze
und verdampfen,
wie alles,
das wieder von Neuem beginnt.

Worte

2009

 

Worte, die ihr zweifelsfrei mein Sein beschreibt,
verlasst die festgefügten Bastionen.
Ihr sollt in atemlosen Höhen wohnen,
in denen nichts für alle Zeiten bleibt.

Fliegt fort, erschafft euch eine neue Welt,
in der ihr frei von meinem Willen lebt
und schwerelos in bunten Träumen schwebt,
mit denen, wenn ihr wollt, die Nacht erhellt.

So steigt hinauf, wo alle Sterne prangen –
ich halte euch nicht länger mehr gefangen.
Doch denkt an mich, der wortlos hier verbleibt.

Ich spüre, wie mein Geist sich langsam leert,
und fühl‘ mich frei, bin völlig unbeschwert.

… kein Wort, das diesen Zustand mehr beschreibt …

Giftiger Tag

2010

 

Es war wieder einer jener Tage,

an denen mit vergifteten Pfeilen
nach einem geschossen wird.

Die einen lähmen
und bewusstlos machen –
Bewusstlosigkeit,

die über den Tag reicht
und auch die Nacht
vergessen macht.

Eben ein Tag
wie fast jeder andere.

Andere erzählen
von Blumen und Sternen,
von Menschen, die sie trafen.

Es sind Geschichten,
denen ich gerne lausche

an Tagen, die nicht so
vergiftet sind …

Fragen
2008

 

Da stehe ich, weiß nicht wohin,
den Kopf gefüllt mit Fragen.

Ich weiß nicht, wer ich wirklich bin.
So viel hab ich ertragen …

Eile
2008

 

Ich muss jetzt los, hab keine Zeit,
lauf schnell, mein Atem keucht –
lass hinter mir die Langsamkeit.

Das Hemd wird feucht.

Ich muss es schaffen,
muss endlich fort,
zusammenraffen,
ein neuer Ort,

Schmerz,
Atemnot,
Herz …

schon wieder tot.

Fremde Zimmer
2009

 

Ich liege hier in einem fremden Zimmer,
die Wände grau und trostlos kahl.
Von nebenan ein schreckliches Gewimmer.
Ein Stuhl steht da – darauf ein Aal
und schaut mich an mit trübem Blick.
Ganz fassungslos weich ich vor ihm zurück.

Ein Schrank steht da, den ich mit einem Ruck
zu öffnen suche, unbedacht.
Bis heute noch verfluch ich dieses Stück
von Übermut in jener Nacht.

Herausgeflogen kamen aus des Schrankes Finsternis
Vampire, zahlreich, grässlich anzusehen,
mit bösen, tellergroßen Augen,
die gleich sich auf mich stürzen,
um mein Blut auszusaugen.

In Panik biss ich dem ersten dann den Kopf gleich ab,
doch stürzte ich und wollte mich noch halten
an einem Lampenschirm, der von der Decke hing.

O Graus! Was darin eingewickelt war,
ließ gleich das Blut in meinen Adern mir erkalten:
Ein Schlangenviech, gefährlich wohl wie Kobra King!
Mein Ende nahte – das war mir klar.

Da stürzt‘ ich noch auf den Stuhl,
der mir im Wege stand,
wobei der Aal sich schmierig glatt
um meine Beine wand.

Hinaus durchs Fenster sprang ich
in die finstre Nacht,
bin aber wundersamerweise
dann im eigenen Bett erwacht.

Die Lehre, die ich zog
aus diesem nächtlichen Abenteuer,
halt ich hier fest in einem Satz:

Meide immer fremde Betten
und auch fremde Zimmer –
dort leben Ungeheuer,
und für dich
ist dort kein Platz!

Morgens ist die Luft besonders gut
Glücksburg, 1969

 

Morgens, ganz früh – man sagt, es sei gesund, die Luft sei besonders gut.

Hier stehe ich.

Dichter Nebel umgibt mich, über mir, unter mir weicher, schlüpfriger Boden. Vor mir die Gleise einer Eisenbahnstrecke. In mir der fehlende Schlaf, der meine Gedanken blockiert, wie Geröll auf den Schienen die Fahrt eines Zuges blockieren würde.

Ich versuche mich zu konzentrieren.

Umsonst.

Der Nebel durchdringt mich, verschluckt mich nasskalt. Ich ermüde immer mehr.

Entfernt heult dumpf ein Zug.

Der Nebel wird dichter. Ich muss die Augen weit aufreißen, um überhaupt noch etwas sehen zu können. Es kostet mich Kraft, unendliche Kraft, die Lider offen zu halten.

Ich friere.

Milliarden und Abermilliarden nasskalter Nebeltropfen umgeben mich. Ob ich sie auch einatme?

Unsinnige, bleierne Gedanken.

Mein Atem geht schwer, ganz langsam.

Heulen.

Der Zug naht.

Ich mache ein paar Schritte vorwärts, um ihn an mir vorbeifahren zu sehen.

Plötzlich etwas Hartes, Blankes, Schmales.

Die Gleise.

Wäre ich doch zu Hause geblieben.

Wieso bin ich hier?

Nur weil die Leute sagten: »Morgens sei die Luft besonders gut.«

Ich fasse in meine Tasche, hole eine Zigarette heraus.

Streichhölzer.

Feuer.

Es erlischt.

Kein Wind.

Alles ist müde.

Auch das Feuer.

Der Nebel liegt schwer und schläfrig, erstickt alles.

Bin ich wach?

Die Luft, die ich ein- und ausatme, ist wie der Dampf einer Lokomotive, die durch eine schlafende Landschaft fährt, in der der Nebel alles zudeckt – die Bäume, die Menschen, sich selbst.

Das Heulen wird lauter.

Sehen kann ich nichts.

Ob sie halten würde?

Dieser Gedanke durchzuckt meinen bleiernen Trübsinn, so wie das Heulen des immer näher kommenden Zuges die dumpfe Stille des Nebels zerreißt.

Habe ich ihn gesehen?

Schwarz.

Dick.

Fett.

Ob er halten würde?

Klack.

Klack.

Klack.

Immer lauter wird der Zug.

Sehnsucht

2008


Am Himmel stehen Sterne;
den Mond find ich dort oben auch.
Mein Geist strebt in der Ferne,
doch schwer macht mich mein Bauch.

Ich würd so gerne fliegen
und reisen tief ins Sternenmeer,
doch sollte man mich wiegen,
ich wär dafür bestimmt zu schwer.

So bleib ich weiter sitzen,
allein in diesem dunklen Zimmer,
gerate schnell ins Schwitzen –
mein Appetit wird immer schlimmer.

Ich rühr mich nicht vom Fleck –
kein Flügel, der mir wachsen will.
Ich komme hier wohl niemals weg –
so wart ich einsam auf den Overkill.

Ganz unten sitz ich auf der Himmelsleiter,
bin viel zu schwer vom vielen Essen.
Das Sternenfunkeln stimmt mich heiter.
Verzehre mich, will alles hier vergessen.

Unendlich groß ist mein Begehren,
so wie auch die Pfunde sich vermehren.
Unendlich groß ist auch mein Sehnen
und fange an, mich immer weiter auszudehnen.

Die Explosion zerreißt mich in die Einzelteile,
in denen ich nun endlich zu den Sternen eile …

ICH BIN

Mallorca, 2007


Ich bin so stark, ich bin so gut,
bin voller Kraft und grenzenlosem Mut.
Kann Universen ineinanderschieben
und jeden Tag aufs Neue in mich verlieben.

Kann Herzen brechen,
missbrauchte Frauen rächen.
Kann Kinder quälen,
Mütter pfählen.

Bin überall zur gleichen Zeit,
es gibt kein Nah und auch kein Weit.
Die Wahrheit ist für mich ein Spiel,
hab keinen Anfang und kein Ziel.

Kann Sterne gar zu Staub zermahlen,
dich leiden lassen unter Qualen.
Kann Augen stechen,
Ehen brechen.

In deinem Blut mich suhlen,
um deinen Glauben buhlen.
Ich kann die Welt vernichten,
woanders wieder neu errichten.

Ich hasse mich und liebe dich,
kann alles mir erlauben.
Du musst nur immer an mich glauben.

Hab keine Sorgen, leb verborgen
in allen Herzen dieser Welt.
Egal, welch Urteil ihr dann fällt –

mein Sein ist ohne Grund,
ein Spiel und frei von Schuld.

Du wirst mich bald erkennen –
hab Geduld.

Mallorca, 2007